Li ser kerema Xwedê me sekinî

173 li ser kerema Xwedê hûr dibe

Vor kurzem sah ich ein Video, das eine TV Werbesendung parodierte. In diesem Fall ging es um eine fiktive christliche Gottesdienst CD mit dem Titel «It’s All About Me» (Alles über mich). Die CD enthielt die Lieder: «Lord I Lift My Name on High» (Herr, ich erhebe meinen Namen zum Himmel), «I Exalt Me» (Ich erhebe mich) und «There is None Like Me». (Niemand ist wie ich). Seltsam? Ja, aber es veranschaulicht die traurige Wahrheit. Wir Menschen neigen dazu, uns selbst zu verehren anstatt Gott. Wie ich es letzthin erwähnte, verursacht diese Neigung einen Kurzschluss unserer geistlichen Bildung, die sich auf Vertrauen zu uns selbst richtet und nicht auf Jesus, «dem Anfänger und Vollender des Glaubens» (Hebräer 12,2 Luther).

Bi mijarên wekî "Serkeftina gunehê", "Alîkariya xizanan" an "parvekirina Mizgîniyê", pêşagirtan carinan dibe alîkar ku mirov bi nexşe serî li pirsên jiyana xiristiyan bide. Van mijaran dikare alikar bin, lê ne dema ku mirov bi xwe ji sa re balê bikişîne - ew kî ye, çi kir û ji bo me çi kir. Pir girîng e ku alîkariya mirovan bike ku bi temamî bawerî bi Jesussa re, hem ji bo nasnameya xwe û hem ji bo banga wan û çarenûsa xwe ya dawî. Bi çavên ku li ser Jesussa mane, ew ê bibînin ka çi hewce ye ku ji bo xizmetkirina Xwedê û mirovahiyê, ne bi hewildanên xwe, lê bi kerema xwe beşdariya li tiştê ku Jesussa bi Bav û Ruhê Pîroz ve girêdayî ye û evîna bêkêmasî ya mirovan dike.

Lassen Sie mich das an Gesprächen veranschaulichen, die ich mit zwei engagierten Christen hatte. Die erste Diskussion hatte ich mit einem Mann über seinen Kampf mit dem Geben. Lange bemühte er sich, der Kirche mehr zu geben, als er budgetiert hatte, basierend auf dem falschen Konzept, dass Geben, um grosszügig zu sein, schmerzhaft sein muss. Aber ganz gleich, wie viel er gab (und wie viel Schmerzen er dabei empfand), fühlte er sich immer noch schuldig, er könnte doch mehr geben. Während er einen Scheck für das wöchentliche Opfer ausstellte, änderte sich eines Tages, voller Dankbarkeit, seine Betrachtungsweise über das Geben. Er bemerkte, wie er sich auf die Frage konzentrierte, was seine Grosszügigkeit für andere bedeutet, und nicht, wie sie sich für ihn selber auswirkt. In dem Moment, als diese Veränderung seines Denkens geschah, sich nicht mehr schuldig zu fühlen, verwandelte sich sein Gefühl in Freude. Zum ersten Mal verstand er eine Schriftstelle, die häufig bei Opferaufnahmen zitiert wird: «So soll jeder für sich selbst entscheiden, wieviel er geben will, und zwar freiwillig und nicht, weil die anderen es tun. Denn Gott liebt den, der fröhlich und bereitwillig gibt.» (2. Korinther 9, 7 Hoffnung für Alle). Er erkannte, Gott liebte ihn nicht weniger, als er kein fröhlicher Geber war, Gott ihn jedoch nun als Freude empfindenden Geber erlebt und liebt.

Die zweite Diskussion waren eigentlich zwei Gespräche mit einer Frau über ihr Gebetsleben. Im ersten Gespräch ging es darum, die Uhr zum Beten zu stellen, um sicher zu sein, dass sie mindestens 30 Minuten bete. Sie betonte zu meinen, in dieser Zeitspanne alle Gebetsanliegen behandeln zu können, war aber erschrocken, als sie auf die Uhr schaute, und sah, dass noch nicht einmal 10 Minuten vergangen waren. Deshalb würde sie noch mehr beten. Aber jedes Mal, wenn sie auf die Uhr schaute, würden sich die Gefühle von Schuld und Unzulänglichkeit nur noch steigern. Scherzhalber bemerkte ich, es komme mir so vor, als ob sie «die Uhr anbete.» In unserem zweiten Gespräch erzählte sie mir, meine Bemerkung habe ihren Gebetsansatz revolutioniert (dafür bekommt Gott die Ehre — nicht ich). Offenbar brachte mein Stehgreif-Kommentar ihre Denkweise in Schwung und wenn sie betete, fing sie an, einfach nur mit Gott zu sprechen, ohne sich Gedanken zu machen, wie lange sie betete. In relativ kurzer Zeit spürte sie, tiefer mit Gott verbunden zu sein, als je zuvor.

Fokussiert auf unsere Leistung geht es im christlichen Leben (einschliesslich geistlicher Bildung, Jüngerschaft und Mission) nicht um ein «du musst». Stattdessen geht es um die Teilnahme aus Gnade, an dem, was Jesus in uns, durch uns und um uns herum tut. Eigenes Bemühen in den Mittelpunkt zu stellen, neigt dazu, in Selbstgerechtigkeit zu enden. Einer Selbstgerechtigkeit, die sich oft mit anderen Personen vergleicht oder sie sogar verurteilt und fälschlicherweise zu dem Schluss führt, wir hätten etwas getan, um Gottes Liebe zu verdienen. Die Wahrheit des Evangeliums ist jedoch, Gott liebt alle Menschen so sehr, wie es nur der unendlich grosse Gott kann. Das bedeutet, er liebt andere genauso sehr, wie er uns liebt. Gottes Gnade beseitigt jede Einstellung «wir gegen sie», welche sich selbst als gerecht erhöht und andere als unwürdig verurteilt.

"Lê," dibe ku hin biqewimin, "li ser kesên ku gunehên mezin dikin çi dikin? Bê guman Xwedê ji wan hez nake ew qas ku ew ji bawermendên dilsoz hez dike. » Ji bo ku bersivê bide vê îtirazê, pêwîst e ku em tenê li şivanên baweriyê li sbranî 11,1: 40-XNUMX binêrin. Vana ne mirovên bêkêmasî bûn, pir ji wan bi sernekeftinên kolosal serûbin bûn. Mizgînî ji çîrokên bêtir li ser mirovên ku Xwedê ji têkçûnê xelas kiriye ji mirovên ku jiyanên rast hatine jiyan kirin. Carinan em thencîlê şaş dikin wekî ku xilaz kiribe li şûna Xilaskar xebata kir! Ger em fêm nekin ku jiyana me bi kerema xwe bi dîsîplînê ve tête bikar anîn, ne ji hewildanên xwe, em şaş dibînin ku şanaziya me bi Xwedê re ji ber performansa me ye. Eugene Peterson ev xeletiya xwe di pirtûka xwe ya arîkar a li ser şagirtiyê de, "Baweriyek Bawer Di Hemî Daxuyaniyê de" dide.

Ya rastîn ji bo xiristiyanan erkek kesane, bêveng û domdar e ku Xwedê di me de cih dike. Baweriya me ne encama destnîşankirina me ye, ew encama dilsoziya Xwedê ye. Em ne ji ber ku em xwedî hêzên ecêb in, lê ji ber ku Xwedê tenê ye. Discipagirtiya Xiristiyan pêvajoyek e ku hişmendiya me derheqê Xwedê û hişmendiya me ya dadê xwe zêde dike. Em di lêgerîna li dewletên hestyarî, motîf û prensîbên exlaqî de lê wateya xwe di jiyanê de nas nakin, lê bi baweriya Xwedê û xwestekên wî. Bi pêşvexistina dilsoziya Xwedê, ne bi plansazkirina asîbûn û hilweşîna îlhamê ya meya Xwedê.

Xwedê, ku her gav ji me re dilsoz e, heke em ji wî re dilsoz bin, me me mehkûm nake. Erê, gunehên me jî wî xemgîn dikin ji ber ku ew ji me û yên din aciz dikin. Lê gunehên me diyar nake ka Xwedê çiqasî ji me hez dike an na. Xweda triune me bêkêmasî ye, ew evîna bêkêmasî ye. Di hezkiriya wî de ji bo her kesan pîvanek kêmtir an mezintir tune. Ji ber ku Xwedê ji me hez dike, Ew Xebera me û Ruhê xwe dide me da ku em gunehên xwe bi eşkere bidin nas kirin, wan bi Xwedê bide sekinandin û piştre tobe bikin. Ev tê vê wateyê ku ji guneh vegere û vegere ba Xwedê û kerema wî. Di dawiya dawîn de, her guneh pejirandina kerema ye. Mirov bi şaşî bawer dikin ku ew dikarin xwe ji gunehê efû bikin. Lê belê rast e ku kesê ku dev ji xweparastinê berdaye, tobe dike û gunehan qebûl dike, wusa dike, çimkî wî xebata dilovan û veguherîner a Xwedê qebûl kiriye. Bi kerema xwe, Xwedê her kesê li ku derê bimîne qebûl dike, lê ji wir berdewam dike.

Wenn wir Jesus in den Mittelpunkt stellen und nicht uns selber, dann sehen wir uns selbst und andere in der Weise, wie Jesus uns sieht, als Kinder Gottes. Das schliesst die vielen mit ein, die ihren himmlischen Vater noch nicht kennen. Weil wir mit Jesus ein Gott wohlgefälliges Leben führen, lädt er uns ein und rüstet uns zu, um an dem teilzuhaben, was er tut, diejenigen in Liebe zu erreichen, die ihn nicht kennen. Da wir mit Jesus an diesem Prozess der Versöhnung teilnehmen, sehen wir mit grösserer Klarheit, was Gott tut, um seine geliebten Kinder zu bewegen, sich ihm in Reue zuzuwenden, ihnen zu helfen, ihr Leben vollständig in seine Obhut zu legen. Weil wir mit Jesus an diesem Dienst der Versöhnung teilhaben, erfahren wir viel deutlicher, was Paulus meinte, als er sagte, dass das Gesetz verurteilt, die Gnade Gottes aber das Leben gibt (siehe Apostelgeschichte 13,39 und Römer 5,17-20). Deshalb ist es grundlegend wichtig zu verstehen, unser gesamter Dienst, einschliesslich unserer Lehre über das christliche Leben, mit Jesus, wird getan in der Kraft des Heiligen Geistes, unter dem Schirm von Gottes Gnade.

Ez li ser kerema Xwedê me sekinîn.

Joseph Tkach
Serok Komar GRASN Navneteweyî


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