Roja Trumpî: cejnek di Mesîh de pêk tê

233 roj trombone bi Jesus ve hatî çêkirin Im September (in diesem Jahr ausnahmsweise am 3. Oktober [d. Üs]) feiern die Juden den Neujahrstag, »Rosch Haschana”, was im Hebräischen »Kopf des Jahres” bedeutet. Zur Tradition der Juden gehört, dass sie ein Stück von einem Fischkopf essen, symbolisch für den Kopf des Jahres, und sich gegenseitig mit «Leschana towa», was «Auf ein gutes Jahr!» bedeutet, zu grüssen. Nach der Tradition besteht eine Verbindung des Festtages Rosch Haschana zum sechsten Tag der Schöpfungswoche, an dem Gott den Menschen schuf.

Im hebräischen Text des 3. Buches Mose 23,24 wird der Tag als «Sikron Terua» angegeben, das bedeutet «Gedenktag mit Trompetenblasen». Daher wird dieser Tag im Englischen oft als Festival of Trumpets (dt.: Posaunentag) bezeichnet. Viele Rabbiner lehren, zu Rosch Haschana wurde ein Schofar (eine Posaune, hergestellt aus einem Widderhorn) mindestens 100 Mal geblasen, einschliesslich einer Serie von 30 Malen, um die Hoffnung auf das Kommen des Messias zu signalisieren. Ich besitze ein Schofar und kann Ihnen sagen, dass es sehr schwierig ist, überhaupt einen Ton herauszubringen. Ich habe gelesen, beim Rosch Haschana Festdienst sei es üblich gewesen, einen trainierten Ersatzmann für den Fall zu haben, dass der erste nicht in der Lage war, die erforderliche Anzahl an Trompetensignalen zu blasen.

Li gorî çavkaniyên cihû, sê cûre beepên ku wê rojê teqandin hene:

  • Teki’a – ein langer Dauerton als Symbol der Hoffnung in Gottes Stärke und als Lob, dass er der Gott (Israels) ist,
  • Shevarim - sê tûjên kurtir ên hevdeng, ku sembolî şîn û çirûskê li ser guneh û mirovahiyê ket,
  • Teru‘a – neun schnelle, staccato-artige Töne (ähnlich dem Ton eines Weckers), um die gebrochenen Herzen derer zu präsentieren, die vor Gott gekommen sind.

Bezüglich Teru‘a sagt der Talmud: »Wenn es ein Urteil von unten gibt (ein gebrochenes Herz), benötigt man kein Gericht von oben”. Rabbi Moshe Ben Maimon (bekannt als Maimonides), der vielleicht bedeutendste jüdische Gelehrte und Lehrer des Mittelalters, fügt folgende wichtige Qualifikation hinzu:

Ev ne bes e ku Xwedê tenê padîşah e. Heke tevahiya mirovahiyê Xwedê wekî Qral nas neke, wê hingê tiştek di têkiliya min bi Xwedê re wenda dibe. Ew beşek ji hezkirina min ji Xudan re ye ku ez alîkariya her kes dikim ku Wî nas bikim. Bê guman, ev bi piranî ji bo kesên din xema min a kûr e. Lê her weha ew jî bandora xwe li ser hukumdariya Padîşahiya serdest a Xwedê dide.

[Blasen der Posaunen - Bild vergrössern] Das alte Israel benutzte ursprünglich Widderhörner für ihre Posaunen; diese wurden aber nach einiger Zeit, wie wir aus 4. Mose 10 erfahren, durch Posaunen (bzw. Trompeten) aus Silber ersetzt. Der Gebrauch von Posaunen wird 72 Mal im Alten Testament erwähnt. Sie wurden zu verschiedenen Anlässen geblasen: um bei Gefahr zu alarmieren, um das Volk zu einer Festversammlung zusammenzurufen, um Bekanntmachungen anzukündigen und als Ruf zur Anbetung. In Kriegszeiten wurden Posaunen benutzt, um die Soldaten auf ihren Einsatz vorzubereiten und dann das Signal zum Kampfeinsatz zu geben. Mit Posaunen wurde auch die Ankunft des Königs gemeldet.

Ro, hin xirîstîyan roja bûkîkirinê wekî rojek cejnê bi xizmetek pîroz dikin û bi gelemperî vê yekê bi referansa bûyerên pêşerojê re vedibêjin - hatina duyemîn a Jesussa an lêdana dêrê. Digel ku van şîroveyên vê festîvalê baş in, ew ji rastiya ku Jesussa ji berê de ev tiştê ku ev festîvalê destnîşan kiribû pêk aniye, çavan dike. Wekî ku em dizanin, Peymana kevn a ku Tevne Rojîn Trumpet demkî bû. Ew ji bo ragihandina hatina Mesîh ji mirovan re hate bikar anîn. Sernavên wî pêxember, kahîn, mirovê aqilmend û padîşah in. Bûyera ku ji Rosh Hashana re tê şandin ne tenê destpêka salnameya salane ya insraîlî nîşan dide, di heman demê de peyama vê roja mîhrîcanê vedibêje: "Kingahê Me tê!"

Für mich besteht der bedeutendste Bestandteil des Posaunentages darin, wie er auf Jesus hinweist und wie Jesus dies bei seinem ersten Kommen erfüllte: durch seine Menschwerdung, sein Versöhnungswerk, seinen Tod, seine Auferstehung und seine Himmelfahrt. Durch diese «Ereignisse in Christi Leben» hat Gott nicht nur seinen Bund mit Israel erfüllt (den Alten Bund), sondern alle Zeit für immer verändert. Jesus ist der Kopf des Jahres – der Kopf bzw. Herr aller Zeit, besonders deshalb, weil er die Zeit geschaffen hat. Er ist unsere Stiftshütte und wir haben neues Leben in ihm. Paulus schrieb dazu: «Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden» (2. Korinther 5,17).

Jesus ist der letzte Adam. Er obsiegte, wo der erste Adam versagt hatte. Jesus ist unser Passa, unser ungesäuertes Brot und unsere Versöhnung. Er ist der Eine (und Einzige), der unsere Sünden entfernt. Jesus ist unser Sabbat, in dem wir Ruhe vor der Sünde finden. Als Herr über alle Zeit lebt er jetzt in uns und all unsere Zeit ist heilig, denn wir leben das neue Leben, das wir haben, in Gemeinschaft mit ihm. Jesus, unser König und Herr, hat die Posaune ein für alle Mal ertönen lassen!

Jiyana hevpar bi withsa re

Joseph Tkach

serok
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